Nun, einige Tage nach dem Hagelunwetter vom 26. August, kann ich die erste Schadensbilanz ziehen. Das verbeulte Autodach und die Fensterscheibe sind versichert, die Weinberge leider nicht. Die durch den  Hagel direkt beschädigten und aufgeplatzten Beeren sind durch nachfolgenden Regen ausgewaschen worden und sind am eintrocknen. Kein Problem!

Etliche Trauben verfärben sich ins bräunliche. Durch den Hagelschlag sind die Zellen der Beeren geschädigt und diese  stirbt ab. Dort dauert das vertrockenen ungemein länger wie bei den direkt geschädigten Beeren. Sollte es wieder schwülwarmes Wetter mit Niederschägen kommen, können sich dort Schadpilze ansiedeln. Die eine Beere tut mir zwar nicht weh, aber direkt daneben liegende Trauben können infiziert werden und das gibt natürlich Probleme. Wenn das Wetter mitspielt (kühl und trocken) ist noch alles im grünen Bereich. Hoffentlich!

Ganz anders der Anblick der Rebanlanlagen einige Kilometer Moselaufwärts bei Kröv/Kinheim. Das Unwetter hat massiv die Blätter der Rebstöcke beschädigt.

Der Boden ist grün von abgeschlagenen Blättern und Trauben.

Die Trauben zeigen massive Verletzungen und starke, beginnende Braunfärbung der scheinbar nicht vom Hagel getroffenen Beeren. Obige Bilder sind vom Samstag, die jetzige Situation dürfte um einige dramatischer aussehen.

In der Ortschaft Veldenz, ein weiterer Schwerpunkt des Unwetters vom vergangenen Freitag, sind 100% der Wohnhäuser beschädigt. Zum Teil massivst beschädigt! Wie unsere Lokalzeitung heute berichtete, sollen die schwersten Eisbrocken 800 Gramm gewogen haben! Die Wucht dieser „Hagelkörner“ können sie diesem Bild entnehmen. Durchlöcherte Rollladen, kaputte Dächer mit anschließend massiven Wasserschaden, Riesenschäden an Vordächern, Autos, null Ertrag Weinbergen und und und.