
Standortbestimmung ist angesagt. Jeden Tag werden einige Jungweine intensiv verkostet, um die Qualität zu erfassen und sie qualitativ einzuordnen. Natürlich wird auch im Weinkeller probiert, aber das ist nur ein grober Überblick. Wir probieren in mehreren Runden um den Geschmack bei Einfluß von Wärme und Luftsauerstoff mit zu erfassen. Kellerfrisch und kühl kommen die Weine in die Probierstube und die erste Proberunde läuft. Einige Zeit später sind die Proben wärmer und haben schon etwas Luft bekommen. Dadurch hat sich das Bouquet entwickelt und die Aussagekraft der Probe hat sich verbessert. In der dritten Runde sind die Jungweine Zimmerwarm und es ergeben sich nochmals andere Geschmackseindrücke. In einigen Tagen werden zu einer abschließenden Verkostung dann noch unsere Freunde eingeladen, um deren Meinung zu hören und um der eigenen Betriebsblindheit vorzubeugen.
Vorab sei aber schon gesagt: Klasse Jahrgang, zwar noch extrem jugendlich und spritzig, aber schon tolle Fruchtaromatik und Schmelz, mit jeder Menge Entwicklungspotential.

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