
Es könnte so langsam anders werden, das mit dem Wetter. Die kühlen kalten Temperaturen haben das Rebwachstum stoppen gelassen. Zudem werden die Rebblätter gelblich, da kältebedingt die Nährstoffausnahme behindert/verhindert wird.

Weitere ergiebige Regenfälle haben das Sommerhochwasser der Mosel nicht wesentlich abschwellen lassen. Etliche Nebenstraßen sind immer noch überschwemmt und nicht passierbar.
Ich will endlich Sommer! Wenn man morgendlich im Weinberg mit eiskalten Fingern am arbeiten ist und nächtens von langen Unterhosen am träumen ist, dann passt die Jahreszeit nicht.
Achso, bevor ich es vergesse, – die ersten haben schon danach gefragt – die jetzige Kälte-/Regenperiode hat keinerlei Einfluss auf die Qualität des kommenden Weinjahrganges. Wasser haben wir jetzt genug im Boden und falls es denn mal wärmer wird, der jetzige kleine Entwicklungsrückstand der Reben wird binnen weniger Tage aufgeholt sein. Falls es denn wärmer wird…
Es ist noch lange hin bis zur Ernte, da kann wetterbedingt noch viel geschehen und wir wissen doch alle: Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben!

Mir kam das kalte und nasse Wetter erst ganz zu pass, weil wir dadurch noch in einigen Weinbergen die Drahtanlagen und nachpflanzen konnten. Bekannte hatten mir ja prophezeit das ich im Mai keinen Pfahl mehr in die Erde bekomme, aber die gingen rein wie Butter, eben fast zu nass das wir wir mit dem Gerät schon teilweise ins rutschen kamen. So sind gut fertig geworden aber vielleicht hätten wir lieber Reisfelder anlegen sollen ??? …. Aber es nervt eben dieses graue Wetter…. und immer noch die Heizung im Haus laufen zu haben…..