Herbstfarben

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Noch die Landschaft geniesen, bevor uns der Erntestreß ereilt. Die Bäume präsentieren sich in den schönsten Herbstfarben. Wenn der Morgennebel von der Sonne vertrieben ist, kann man sich nicht sattsehen.

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Blutbad


Gestern abend noch ein Blutbad veranstaltet. Nach einer Weinprobe wollte ich die leeren Flaschen wegräumen und bin dabei im Halbdunkeln gestolpert. Leider ist dann eine Flasche zerbrochen und zum Nähen mußte dann der Weg ins Krankenhaus angetreten werden.

Es ist zwar schon eine ganze Weile her, dass ich meinen Zivildienst beim Roten Kreuz dort abgeleistet habe, aber ich kannte doch noch einige der Krankenschwestern. Unter dem Motto, der wird sowieso nicht krank feiern und weiter arbeiten, wurde sich keine Mühe mit dem Verband gemacht. Da ich als „Selbstständiger“ immer selbst und ständig da bin, werde ich natürlich nicht krank feiern. Die Arbeit muß erledigt werden, zwar etwas langsamer (leider) mit der lädierten Hand, aber es wird schon gehen.

Ärgerlich, wenn solche Arbeitsunfälle passieren. Immer dann, wenn man sie nicht gebrauchen kann. Obwohl sie teilweise kurios sind, wie z. B. eine Praktikanntin, die von einem Edelstahltank von hinten angefallen wurde… Aber das ist eine andere Geschichte und davon gibt es noch einige mehr.

Angeklopft


Gestern Abend war gewittrige Stimmung, so richtig, mit Dauerblitz und Donnergrollen. Blitze, die Sekunden zählen, multiplizieren mit 330 Meter, gleich Entfernug, Gut, noch weit weg und entfernt sich….

Doch plötzlich klopfte es an. Ich ahnte und bekam Muffensauen… Fester Regen, allgemein als Hagel bekannt. Doch Gottseidank kam einige Sekunden später der Starkregen wieder als flüssige Form zu Boden. Gesamt 23 l je qm, innerhalb einer halben Stunde.

Vorfreude

Morgen gehts zur Intervitis/Interfructa: „Die“ Messe für den Winzer und Kellermeister. Alle drei Jahre trifft sich in Stuttgart die halbe Europäische Winzerschaft um Neuheiten und Innovationen zu sehen und um sich direkt bei den Herstellern zu informieren. Unser Kollege Thomas Lippert vom Winzerblog wird von dieser Leitmesse in seinem blog ausführlich berichten.

Ich freue mich schon auf diesen Messebesuch. In aller Frühe werde ich mit Kollegen nach Stuttgart fahren um meine geplanten Besuche bei einigen Ausstellern zu absolvieren. Auch ich werde hier berichten, was es neues gab, welche Investitionen bei uns geplant oder getätigt werden.

Kunst oder Pleitegeier?

Der Pleitegeier ist es sicher nicht, der im Weingut unseres Kollegen Thomas Müller steht. Ich würde es eher als Kunst betrachten. Einen passenden Stein am Moselufer suchen und mit Edelstahlresten vom Schrotthändler einen Vogel bauen. Kreative Filigranarbeit, mit den kräftigen Winzerhänden von Thomas zusammengefügt. Ich werde diesen Vogel mal bei Tageslicht fotografieren. Oder besser noch, den ganz großen Edelstahlvogel, der in einer anderen Ecke steht.

„Beste Badische Bioweine 2007“

Wie in jedem Jahr habe ich mich darüber gefreut, von meinen Kollegen in Baden als Jurymitglied für die Verkostung „Beste Badische Bioweine 2007“ berufen zu sein. Die Verkostung fand in der Alten Wache in Freiburg statt. Aus über 200 Bioweinen galt es die besten zum Sieger zu küren. Die Verkostung war harte Arbeit, aber die Weine haben mir und meinen Mitverkostern sehr gut gefallen. Die Siegerweine werden am 28 April im Freiburger Hotel Colombi bekannt gegeben.

Weitere information gibt es im Webblog der badischen Kollegen: www.ecovin-baden.de

Glück gehabt

Wieder erwarten ist die Mosel stärker angestiegen als gemeldet. Da aber ein Ende abzusehen ist, habe ich den Wasserschacht, aus dem die Mosel kommt, abgedichtet. Eine alte Decke drüber, Eisenplatte drauf und mit einem kleinen Edelstahltank beschwert.

Nun liegen wir ca. 20 cm unter Moselniveau und hoffen, das das Hochwasser zurückgeht.

„Mosel“straße

Im wahrsten Sinne des Wortes, unsere Adresse. Nun unter Wasser. Die Niederschläge der vergangenen Tage haben die Mosel über die Ufer treten lassen.

Noch ist kein Grund zur Beunruhigung. Der für uns wichtige Pegel Zeltingen hat im Moment einen Wasserstand von 795 cm. Wie man auf den Bild sieht, steht im Wasserschacht die Mosel noch 20 cm unterhalb des Kellerbodens. Mit einem weiteren Steigen rechne ich nicht mehr, denn sonst ist Arbeit angesagt und der Keller muß geräumt werden.