Gestern – Heute – Morgen – Übermorgen

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Gestern lag der Schnee noch hoch vor dem Kellereingang.

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Heute wurde eine Lehrlingsgruppe vom Leiter der Weinbauschule Bernkastel, Wolfram Börker, in Traktorentechnik in unserem Weingut unterrichtet.

Morgen soll es eine Menge Regen geben und richtiges Tauwetter.

Übermorgen gibt es Hochwasser. So sicher wie das Amen in der Kirche. Die Frage ist nur wie hoch. Nach den bisherigen Hochrechnungen des Hochwasserwarndienstes könnte es für uns sehr knapp werden. Ich werde berichten und natürlich Bilder einstellen.

Schnee schubsen

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Nach den gestrigen massiven Schneefällen erschien mir das Schippen per Hand doch etwas mühsam. Zudem sollten heute noch eine Menge Weinpakete zur Post.

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Damit ich überhaupt mit dem Auto aus unserem Hof kommen konnte,  wurde unser Kettenschlepper mit dem Planierschild bemüht. Der Schnee wurde größtenteil aus dem Hof in die vor unserem Weingut gelegenen Moselanlagen geschoben, da noch genügend „Schneeberge“ vom Schippen in Hof lagen.

Raus kam ich mit dem Lieferwagen gut, jedoch bei der Heimkehr lag wieder frisch gefallener Schnee auf dem Pflaster, so dass die Zufahrt in unseren Hof wieder unpassierbar war und der Wagen nun neben den aus dem Hof herausgeschobenen Schneemassen am Moselufer steht.

Winterschlaf?

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Noch ist an Winterschlaf nicht zu denken. Die ergiebigen gestrigen Schneefälle verhindern zwar jegliche Arbeiten im Weinberg, aber kleinere arbeiten stehen noch im Weingut an. Wenn diese erledigt sind und der Schnee noch länger liegen bleibt, dann ist Zeit für etwas Winterruhe.

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Im Moment stechen wir die jungen Weine von der Grobhefe ab. Wir sind sehr zufrieden mit der Qualität, aber leider sind viel zu viele Fässer durch die kleine Ernte leer geblieben.

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Genau passend in diese arbeitsärmere Zeit stand diese Woche das Entmisteten des Dachstuhles unserer Pfarrkirche an. Unsere Düngerproduzenten haben wieder ganze Arbeit geleistet. Die Fledermauskacke des Großen Mausohres wartet nun bei uns auf die Verwendung als Humusdünger in den Weinbergen.

…bis in einen Bereich von bis zu 800 cm in der Nacht zum Samstag…

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Noch ist die Mosel da wo sie eigentlich hingehört. Durch die starken Regenfälle und Tauwetter in ihrem Einzugsgebiet wird es nicht dabei bleiben. Der Hochwasserwarndienst hat heute die erste Hochwassermeldung veröffentlicht: …bis in einen Bereich von bis zu 800 cm in der Nacht zum Samstag nicht ausgeschlossen…

Acht Meter! Würde mir eigentlich reichen. Unser Keller liegt bei 8,20 und ich habe keine Lust, den Weinkeller Moselfest zu machen. Ich habe was anderes vor.

Also des öfteren den Hochwassermeldedienst im Internet aufrufen und auf die den Brückenpfeilern vorgelagerten Schutzpoller geschaut. Wenn die Mosel da drüberläuft, läuft es auch in unseren Keller. Der für uns maßgebliche Pegel Zeltingen hat aktuell 470 cm, Normalhöhe ist um 240, also fehlen noch 3,50 m.

Beste-Winzer-Website

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Der Publikumspreis für den Wettbewerb Beste-Winzer-Website des Deutschen Weininstitutes ist entschieden. Wir haben den Weg aufs Siegertreppchen nicht geschafft, aber dabei sein ist alles.

Danke an alle, die für uns gestimmt haben!

Die offizielle Pressemitteilung über dieses Wettbewerb finden Sie hier. Unser Favorit, das Weingut 2Freunde aus Rivenich an der Mosel, gewann den dritten Platz der Jury. Herzlichen Glückwunsch!

Ausbildungsstelle

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Wir haben zum 01. September 2011 einen Ausbildungsplatz für den Ausbildungsberuf Winzer zu besetzen. Die Ausbildung dauert je nach Schulabschluss 2 bis 3 Jahre.

Wir sind ein kleines Steillagenweingut an der Mosel und produzieren vorwiegend trockene Rieslingweine. Als Nebenprodukt wird noch Riesling-Weinessig produziert. Die Weinberge sind nach dem aktuellen Stand rationeller Bewirtschaftung gepflanzt und die Maschinenausstattung ist technisch auf dem neuesten Stand. Wir bewirtschaften unsere Weinberge seit 28 Jahren nach ECOVIN Richtlinien und sind Demonstrationsbetrieb für den ökologischen Landbau.

Wir erwarten Teamfähigkeit, soziale Kompetenz, Leistungsbereitschaft und, ganz wichtig, Motivation und Lernwille für den Winzerberuf. Mitdenken, die Fähigkeit selbstständig zu arbeiten und nach Einarbeitung  Verantwortung zu übernehmen, ist ebenfalls erforderlich. Die Bereitschaft zu Überstunden, insbesondere während der Weinlese, wird vorausgesetzt.

Wir bieten die Möglichkeit, das klassische Handwerk des Winzers im Weinberg und Weinkeller mit all seinen Facetten zu lernen. Die Betreuung und Vermittlung von notwendigen Kenntnissen erfolgt in sämtlichen Bereichen der Traubenerzeugung, Weinbereitung und Vermarktung. Lerninhalte, die wir nicht vermitteln können, z.B. die Rotweinbereitung, können bei Partnerbetrieben erlernt werden. Ausbildungsbegleitende Weiterbildungsmaßnahmen werden von uns unterstützt.

Wir haben bereits Erfahrung in der Ausbildung und als Stellenanbieter für das Freiwillige Ökologische Jahr.

Im Vorfeld sollte ein Praktikum in unserem Weingut erfolgen, um zu testen, ob wir zusammen passen.

Wir würden uns über eine aussagekräftige Bewerbung freuen, gerne per Mail.

Wir sind nominiert!

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Wir sind für den Publikumspreis des Winzer-Website-Wettbewerbes des Deutschen Weininstitutes nominiert! Bis zum 14. November können Sie uns hier Ihre Stimme geben und nehmen zugleich an einem Gewinnspiel teil.

Hier einige Gründe für Sie, für unsere Homepage  zu stimmen:

  • Die allerbeste Winzerhomepage!!!!!!!
    Auch bei analogen oder ISDN Anschlüssen noch ladbar!
    Kein Schnickschnack und Infos pur!
    Die Bildergeschichten aus dem Weingut Steffens-Keß, die tagesaktuellen Berichte aus Weinberg und Keller!
    Der beste trockene Moselriesling der fast so schnell geliefert wird wie die Bestellung bei mir ist!
    Ökologischer Steillagenweinbau!
    und sowieso und überhaupt will ich auch mal gewinnen!

Also ran an die Tasten und für unsere Homepage abstimmen! Unterstützen Sie uns bei diesem Wettbewerb!

Hier nochmals der Link.

Bufo bufo

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Eine Erdkröte, (lat. Bufo bufo), die es bis in unseren Weinkeller geschafft hatte. Meine Azubine hatte das Tierchen im Eimer gefangen und es wurde nach dem Fotografieren im Garten ausgesetzt.

Wenn es denn nun ein Frosch gewesen wäre, hätte man ihn vielleicht küssen können, bemerkte ich an. – Sie kennen doch die Geschichte mit dem verwunschenen Prinzen? – Jedoch verneinte meine Azubine auf diese Frage meinerseits und aus der Mimik konnte ich erkennen, dass sie lieber auf Märchenschloß und Prinzen verzichtet, als einen Frosch zu küssen.