by Harald | 24. Februar 2026 | Wein, Weinernte 2025, Weinkeller
Der neue Jahrgang liegt nun nach der Filtration füllfertig im Weinkeller und wartet auf die Abfüllung Ende nächster Woche.
Beim Filtrieren bereitete mir die Weitergabe von praktischem und theoretischem Wissen – nebst dem Geheimwissen des Kellermeisters – an meine Nachfolger wieder große Freude. Es war spannend zu erleben, wie intensiv und schnell mein Wissen abgefragt, aufgenommen und umgesetzt wurde. Ein gutes Zeichen für die Zukunft.
Wie jedes Jahr, der eigenen Betriebsblindheit vorbeugend, wurden die 2025er Rieslinge mit dem legendären Steffens-Keß Verkosterteam probiert. Zugleich wurde das 2025er Sortiment meiner Nachfolger vom Weingut von Vielen final gestaltet.
Die Jungweine präsentieren sehr klar und fruchtig. Sie gefallen uns sehr gut. Frische Frucht, elegant und saftig. Feines Rieslingbukett mit einem breiten Aromenspektrum von reifen Birnen, Pfirsichen, Passionsfrüchten und anderen für den Moselriesling typischen Fruchtaromen.
Nebenbei wurden die ersten Entwürfe der neuen Etiketten vorgestellt und gemeinsam besprochen. Sie präsentieren sich farbenfroher, jünger und kreativ gestaltet und verleihen dem Erscheinungsbild eine frische, moderne Note. Damit unterscheiden sie sich von den bisherigen Etiketten, die schlichter gehalten waren, zu ihrer Entstehungszeit jedoch ebenfalls modern und innovativ waren.
by Harald | 14. Dezember 2025 | Allgemein, Wein, Weinernte 2025, Weinkeller
Seit kurzem bin wieder in die Ausbilderrolle geschlüpft. Mein letzter Azubi musste aufgrund seiner Glanzleistungen unser Weingut verlassen. Ich hatte schlicht die Nase voll und die Stelle war vakant. Darüber habe ich hier nicht berichtet …
Aber nun geht es weiter!
Wir sind dabei die Nachfolge für unser Weingut zu regeln und es müssen noch einige Ausbildungsinhalte und des Kellermeisters Geheimwissen an die Nachfolger vermittelt werden – ich werde später darüber berichten. So konnte ich mich auf die Zuschauer- und Kommentatorrolle zurückziehen. Es machte richtig viel Spaß zuzusehen, wie hoch motiviert im Team gearbeitet wurde. Bei der Kellerarbeit letzte Woche wurden die vorherigen Arbeitsunterweisungen, Aufgabenstellungen und Erklärungen perfekt umgesetzt.
Die ersten hefetrüben Jungweine wurden grob von der Hefe getrennt. Der Bodensatz im Faß, allgemein als Hefe bezeichnet, besteht nicht nur aus reiner Weinhefe. Restliche Fruchtfleischteilchen und Trubstoffe, die bei der Mostklärung nicht erfasst wurden, sind neben Weinstein ebenfalls in diesem Sediment zu finden. Diese könnten evtl. zu mikrobiologischen Problemen führen.
Auch nach dem Grobabstich verbleibt noch genug Feinhefe im Wein. Die jungen Weine können so noch von den positiven Geschmacksstoffen der Hefen profitieren.
Wenn ich mal Zitieren darf:
„Der Abstich der Weine ist nicht nur ein Fasswechsel, sonderen eine der Notwendigkeiten in der Kellerwirtschaft, deren Bedeutung für Ausbau, Haltbarkeit und Wohlgeschmack der Weine man meist nicht besonders herausstellt. Für sich genommen ist der Abstich das Umfüllen eines Weines aus einem Behälter in den anderen, unter gleichzeituger Abtrennung des Trubes. In Verbindung mit Schwefeln, Lüften, Schönen oder Klären und bei Zeitgerechter Durchführung ist er aber eine der grundsätzlichen Maßnahmen zur Beeinflussung des Weinausbaus.“
Handbuch der Getränketechnologie von Gerhard Troost
Natürlich wurden auch alle Weine probiert. Wir können sehr zufrieden sein. Die Rieslinge machen schon sehr viel Spaß. Würzige, frische Fruchtaromatik und die typische Leichtigkeit des Moselweines bei jeder Menge Trinkspaß.
Und von Probe zu Probe wurde uns immer klarer:
Man könnte darin baden…
by Harald | 9. November 2025 | Rund ums Weingut, Wein, Weinverkauf, Werbung
Man fühlt man sich richtig gebauchpinselt, wenn im Sommer und Spätjahr die Urkunden der Verkostungswettbewerbe eintreffen. Punkte und Sternchen werden vergeben, mal mehr, mal weniger. Jeder Veranstalter eines Weinwettbewerbes meint, dass seine Beurteilung das Non plus Ultra ist und er die Meinungsführerschaft besitzt. Da bin ich anderer Meinung, wie Sie hier im Blog, „Die Bildergeschichten aus dem Weingut Steffens-Keß“ schon des Öfteren lesen konnten. Meinungsführerschaft hat der Verbraucher. Er muss den Wein ja trinken! 🙂
Wir freuen wir uns trotzdem, von verschiedenen Weinführern seit Jahren zu den besten Weingütern Deutschlands gezählt zu werden. Abseits von Punkten und Sternchen gibt es weitaus mehr. Weitaus besser gefallen mir – nicht immer – die Kommentare zu den Weinen. Während der eine Verkoster noch das Haar in der Suppe finden will und entsprechend abwertendes oder gar beleidigendes schreibt, kann man bei anderen lobende Worte lesen.
Gerhard Eichelmann vom gleichnamigen Weinführer fand dieses Jahr wieder schöne Worte für unsere Rieslinge: „Auf den sehr präsenten, saftigen Literriesling folgen mit dem Burger und dem Reiler Riesling zwei Ortsweine, die nun anstatt der früheren Kabinette abgefüllt werden. Der Wein aus Burg wirkt etwas präsenter, im Mund auch zupackender; der Reiler Riesling ist fein und elegant, deutlich im Kabinettstil gehalten, auch wenn dieser Begriff nun fehlt…“
by Harald | 18. Oktober 2025 | Wein, Weinberg, Weinernte 2025, Wetter
Eine intensive Weinernte liegt hinter uns – arbeitsreich, spannend, herausfordernd. Wochenlang kaum Zeit, hier etwas zu berichten. Daher nun, im Nachhinein, ein paar Eindrücke und Gedanken zur Lese 2025. Weitere Berichte werden folgen.
Ein perfektes Weinjahr kündigte sich an. Der Sommer mit ausgeglichenem Wetter war fast perfekt. In den Weinbergen hingen jede Menge Trauben und diese waren größtenteils gesund. Schon früh zeigte sich, dass die Reife weit fortgeschritten war – so früh, dass wir bereits im September mit der Ernte begonnen haben. Die früheste Rieslinglese in der Geschichte unseres Weinguts.
Etwas selektieren war angedacht und dann in die vollen gehen. Ein großartiger Jahrgang kündigte sich an. Doch es kam anders. In den ersten Tagen, sehr gesunde Trauben mit einer hohen Qualität und richtig guter Ertrag. Aber dann kam der große Regen im September, in dem gesamt 138 Liter Regen gefallen waren (87 Liter mehr wie im langjährigen Durchschnitt), der zu warm war und in der Spitze mit Temperaturen an die 30 Grad). Das war zu viel für den Riesling.
Der Riesling mit seiner im reifen Zustand dünnen und empfindlichen Beerenhaut reagierte entsprechend. Die Trauben saugten Wasser aus dem Boden und platzten auf. Eile war angesagt, damit kein Verderb drohte.
Botrytis machte sich breit. Wir Winzer hassen und lieben sie zugleich. Im Idealfall durchlöchert der Pilz die Beerenhaut, Flüssigkeit verdunstet und der Rest konzentriert sich. Zudem hinterlässt der Pilz seine honigähnlich schmeckenden Stoffwechselprodukte im Saft. Nur so können hochwertigste Weine wie Auslesen, Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen produziert werden. In diesem Fall nennt man das Edelfäule.
Im Bild ein sogenanntes Goldtröpfchen, konzentrierter zäher Traubensaft, der aus der Beere austritt.
Bei lockerbeerigen Trauben kein Problem. Die Beeren werden von Luft umspült und können sauber eintrocknen.
Aber wehe, die Trauben werden kompakter. Dann geht es sehr schnell ins Negative. Es ist keine saubere Eintrocknung mehr möglich. Dicker Pilzrasen und weitere Schadpilze wie z.B. Essigfäule kommen dazu und führen zu Verderb der Trauben.
Ein massiver Einsatz der Ernteschere war nötig! Ganz wichtig sind die beiden langen, schmalen Klingen, mit denen nicht gewünschte faule Beeren oder Traubenteile mit chirurgischer Präzision von den gesunden reifen Rieslingtrauben weggeschnitten werden.
Mit jeden weiteren Tag der Weinernte verschlechterte sich der Gesundheitszustand der Trauben massiv. Viele Trauben mussten auf den Boden geschnitten werde. Insbesondere dicht gepackte Trauben litten. Ich berichtete hier.
In den letzten Erntetagen waren nur noch die lockerbeerigen Trauben in einem guten Gesundheitszustand.
Trotz der Verluste durch Fäulnis liegt die Erntemenge insgesamt im Durchschnitt. Die Qualität ist sehr gut, und im Keller macht es Freude, den jungen, noch gärenden Wein zu probieren.
Ein Jahrgang, der uns viel abverlangt hat und viel verspricht.
by Harald | 11. August 2025 | Rund ums Weingut, Videos, Wein, Werbung
Ganz im Sinne der Gleichberechtigung fällt so langsam die traditionsreiche Frauendomäne Weinkönigin. Erstmalig haben wir nun auch hier in Reil eine männliche Weinhoheit. Am vergangenen Wochenende, während des örtlichen Weinfestes, wurde Lino I. feierlich inthronisiert. Das Zepter? Kein langweiliges Holzstäbchen, sondern ein Rieslingglas von beeindruckender Größe.
Ein Jahr lang wird Lino nun als Weinbotschafter den Reiler Riesling in nah und fern repräsentieren.
Bereits am Freitag startete das Fest mit einer Weinmesse in Form einer Tischpräsentation. Gäste und Weinfreunde aus den Nachbardörfern waren eingeladen, die Vielfalt der in Reil produzierten Weine zu verkosten. Gegen einen kleinen Obolus konnte man sich einen genussvollen Überblick über Qualität und Charakter der lokalen Tropfen verschaffen.

Als Highlight am Samstag stimmungsvolle Livemusik zum Tanzen und die Illumination der Reiler Goldlay auf der anderen Moselseite. Die wechselnden Farben und die bewegten Lichtspiele hatten etwas Spannendes – spannender als jedes noch so aufwändige Feuerwerk.
Das ganze Wochenende gemütliches Beisammensein beim Moselriesling, ein Getränk für lange Nächte und ein Debattier-Tropfen, der Esprit und Phantasie beflügelt, statt sie zu lähmen. Dazu gab es noch ein reichhaltiges Rahmenprogramm für Jung und Alt.
Bitte vormerken! Jedes Jahr am zweiten Wochenende im August.
by Harald | 30. März 2025 | Wein, Weinverkauf, Werbung
Bild: KI generiert
Die Weinbezeichnungen in Deutschland werden neu geordnet – nach dem Prinzip: „Je kleiner die Herkunftsangabe, desto höher die Qualität.“
Zuerst die Kurzfassung, unten die Langfassung.
Was bedeutet das für Sie? Nicht viel! Nur die Bezeichnungen ändern sich ab dem Jahrgang 2024:
• Kabinett, Spätlese und Auslese entfallen. Stattdessen geben Orts- und Lagenbezeichnungen die Qualität an.
• Unsere 1,0L-Flasche bleibt Mosel Riesling
• Die bisherigen Reiler Goldlay & Burger Hahnenschrittchen werden als Gutsriesling zusammengefasst.
• Die ehemaligen Kabinettweine heißen jetzt Ortsweine, also Reiler oder Burger Riesling
• Spätlesen heißen nun nach ihrer Einzellage: Reiler Goldlay, Burger Hahnenschrittchen oder Burger Wendelstück.
• Ehemalige Auslesen könnten künftig als Großes Gewächs oder Erste Lage bezeichnet werden – sobald die gesetzlichen Regeln feststehen.
Klingt kompliziert? Folgend die Langfassung:
Die bisherige Qualitätspyramide mit der Kombinierung der Herkunft und den Qualitätsstufen Qualitätswein, Kabinett, Spätlese, Auslese usw. wird ersetzt durch eine Pyramide, in der die engste Herkunftsangabe die höchste Qualität bedeutet.
Der Kern der „neuen“ Weinrechtsreform wurde bereits 2009 von der EU gefordert. Deutschland hat diese erst 2021 mit langen Übergangsfristen umgesetzt. Die geforderte europarechtliche Veränderung des Weinbezeichnungsrechts zum Erntejahrgang 2026, also erstmalig mit der 2025er Ernte, werden wir schon mit dem 2024er Jahrgang vornehmen. Beim Sekt ändert sich vorerst nichts. Die neue Qualitätspyramide ist in Zukunft nach dem Grundsatz zu verstehen: „Je kleiner die geografische Angabe, desto höher das Qualitätsversprechen“
Diese beruhen auf dem sogenannten „romanischen System“, das Qualität über die Herkunft eines Weins definiert. Ein Prinzip, das in den romanischen Ländern bereits sehr lang angewandt wird und im Gegensatz zum germanischen System steht, das die Güte eines Weines auf Basis des Mostgewichts eines Weines festlegt. Je höher der Oechsle-Grad und damit auch der Zuckergehalt des Mostes, desto höher das Prädikat und die Qualität des Weines. Diese Idee war bisher grundlegend für deutsche Qualitätssystem.
Im Hintergrund der neuen Systematik gibt es immer noch Reste des germanischen Systems mit dem Mostgewicht, also basierend auf den Oechsle Grade. Weitere Qualitätsvorgaben für die Spitzenweine wie z.B. Ertragshöhe, Mindestalkoholgehalt, gewisse geschmackliche Eigenschaften, Rebsorten und vieles mehr, werden erst im Laufe dieses Jahres in Gesetzen und Verordnungen festgezurrt.
Was ändert sich für Sie, als Verbraucher jetzt? Eigentlich ganz wenig.
Nur die Bezeichnungen für die Weine haben sich verändert.
Anstatt Qualitätswein heißt es jetzt „geschützte Ursprungsbezeichnung Mosel“ auch g.U. abgekürzt. Kennen Sie sicherlich von Parmesankäse oder Serranoschinken, um Beispiele zu nennen. Wir dürfen jedoch noch weiterhin den Begriff Qualitätswein verwenden, was wir auch tun werden. Die sogenannten Prädikatsbezeichnungen Kabinett, Spätlese und Auslese entfallen gänzlich.
Der frühere Tafelweinbereich, in dem wir nie produziert hatten heißt jetzt „Geschützte geografische Angabe (g.g.A.)“ spielt bei uns keine Rolle.
Nun die konkreten Änderungen für Sie:
Unser Wein für den großen Durst, die 1,0 L Flasche heißt weiterhin Mosel Riesling.
Die Einstiegsweine (0.75 l/Fl.) bisher als Reiler Goldlay und Burger Hahnenschrittchen gekennzeichnet, werden zusammengefasst und als Gutsriesling vermarktet.
Statt der Prädikatsbezeichnung Kabinett wird nur noch der Ortsbegriff Burger oder Reiler verwendet. Die Spätlesen werden als Einzellagenwein gekennzeichnet, also Reiler Goldlay, Burger Hahnenschrittchen oder Burger Wendelstück ohne weitere zusätzliche Qualitätsangaben. Die ehemaligen Auslesen bekommen als weitere Qualitätsbezeichnung neben der Einzellage noch die Angabe Großes Gewächs oder erste Lage. Vergleichbar mit dem Grand Cru in Frankreich. Wir werden uns darüber Gedanken machen, wenn die gesetzlichen Regeln Ende dieses Jahres feststehen und wir einen entsprechenden Wein ernten.
Im Süßweinbereich gibt es noch andere Bestimmungen, die uns als Produzent von trockenen Weinen nicht berühren.
Eine Zäsur nachdem das dritte Deutsche Weingesetz vom 7. April 1909 erstmalig die Verwendung von Einzellagen geregelt hatte und die schon im 19. Jhdt. eingeführten Begriffe Spätlese, Auslese in späteren Gesetzen definiert wurden.
Um das Ganze zu visualisieren, folgend die neue Qualitätspyramide im Vergleich zum bisherigen Bezeichnungsrecht.
Bild bitte anklicken für größere Ansicht.
Qualitativ wird sich nichts ändern, nur die Bezeichnung. Details ändern sich sicherlich, wenn die endgültigen Weinverordnungen, bzw. –gesetze Ende des Jahres verabschiedet sind.
Viele Kollegen haben schon die Weinbezeichnungen an die Neuen Gesetze angepasst, andere nicht. Etliche haben einen Wirrwarr zwischen altem und neuen Weinrecht in Verwendung. Dazu kommen noch eigene betriebsinterne, nicht gesetzlich geregelte Qualitätsabstufungen wie z.B. Alte Reben, eigene klassifikationen mittels Sternen usw. dazu. Sicher ist jedoch, dass Sie als Verbraucher es nicht einfacher haben werden. Es ist eher komplizierter geworden, insbesondere da die alten Qualitätsbezeichnungen bei restsüßen Weinen noch lange verwendet werden dürfen.
Gerne stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung!
by Harald | 10. Dezember 2024 | Wein, Weinernte 2024, Weinkeller
In den letzten Tagen haben wir den jungen Rieslingwein von der Grobhefe getrennt. Bemerkenswert war der hohe Weinsteinausfall im Jungwein.
Sobald der Jungwein oberhalb des Bodensatzes aus dem Tank abgezogen wurde, konnte man bereits den Weinstein zwischen Hefe und Tankwand erkennen.
Nach der Tankreinigung fand sich dann das sogenannte Küfergold. Ich berichtete hier darüber.
Weinstein kann verschiedene Formen einnehmen: Leichte filigrane Gebilde, meistens grobkörnige Kristalle oder auch kunstvolle Kristallstrukturen.
Weinsteinausfall heißt auch immer Säureminderung, da sich die Weinsäure des Weines mit dem im Wein vorhandenem Kalium verbindet und ausfällt. Chemisch gesehen Kaliumhydrogentartrat (Summenformel KC4H5O6). Diese Verringerung der Säure trägt zu der Harmonisierung des Weines bei.
Nach dem Grobabstich verbleibt noch genügend Feinhefe im Wein. Die jungen Weine können so noch von den positiven Geschmacksstoffen der Hefen profitieren.
Natürlich wurde auch probiert. Wir können sehr zufrieden sein. Der 2024er Riesling hat eine sehr gute Aromaausprägung. Alles schmeckt extrem klar und balanciert, mit einer angenehmen Säure, die sehr gut eingebunden ist. Die noch hefetrüben Rieslinge machen schon viel Spaß.
Einfach gesagt: Es schmeckt, sehr gut!
by Harald | 28. November 2024 | Wein
Wir freuen uns immer, wenn wir bei Verkostungen sehr gut abschneiden. Neben kleineren Weinwettbewerben, wie der Verkostung unseres Verbandes ECOVIN, gab es auch wieder großes Lob im Eichelmann Weinführer. Sagenhafte dreieinhalb Sterne für unsere ausschließlich trockenen Weine. Auch der VINUM Weinführer zählt uns zu den besten deutschen Weingütern und lobt unsere 2023er Kollektion.
Besonders stolz sind wir auf die durchweg sehr hohen Bewertungen unserer Basisweine.
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